Portugal

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Ein paar Tage in Lissabon nutzte ich, um die beeindruckende Architektur des Gare do Oriente zu fotografieren.

Mein eigentlicher Herzenswunsch war jedoch der Parque Nacional da Pena. Vor vielen Jahren hatte ich ihn nur kurz besichtigen können. Damals entstand der Wunsch, diesen märchenhaften, verwunschenen Park einmal ganz in Ruhe und nur für mich zu entdecken.

Heuer bot sich endlich die Gelegenheit. Und was für eine Überraschung mich erwartete: In Sintra regnete es in Strömen. Zunächst blieb ich einfach im Bus sitzen und fuhr zurück in die Stadt. Dort kaufte ich mir einen Regenschirm und einen Regenumhang, stieg erneut in den Bus und machte mich ein zweites Mal auf den Weg zum Park.

Der starke Regen hatte einen wunderbaren Nebeneffekt – der Park gehörte fast mir allein. Stundenlang ließ ich mich treiben, genoss die geheimnisvolle Stimmung und sog die besondere Atmosphäre in mich auf. Ich glaube, einen solchen Moment werde ich nie wieder genauso erleben.

Anschließend besichtigte ich noch den Palácio Nacional de Sintra, der allerdings derzeit restauriert wird.

Nicht zuletzt konnte ich die wunderschöne Gartenanlage der Quinta da Regaleira in vollen Zügen genießen. Besonders faszinierte mich, dass ich auf meinen Wegen immer wieder an derselben Stelle herauskam – als hätte der Garten seine ganz eigene Magie.